Schnelle Kartoffelcremesuppe für zwischendurch

 

 

Als absoluter Kartoffel-Fan bin ich ständig auf der Suche nach einfachen und interessanten Kartoffelrezepten. Natürlich kommen auch Kartoffelsuppen und andere Kreationen auf den Tisch, die mit dem Wurzelgemüse zubereitet werden.

Als ich auf das Rezept der Kartoffelcremesuppe gestoßen bin, machte mich die Einfachheit und  unkomplizierte Zubereitung neugierig. Schnell, unkompliziert und – zumindest auf dem Bild des Rezeptes – sah das Ergebnis tadellos und interessant aus. In der Praxis erwies sich das Rezept als ideal geeignet für zwischendurch, denn die Zubereitung was so schnell, dass ich nach etwa 20 Minuten mit allem fertig war und das inklusive Nachlesen im Rezept. Einfacher und schneller geht nur das Aufwärmen einer Dose – aber davon wollen wir hier nicht reden, ich glaube, da kann ich mir jeden Kommentar sparen. Das Ergebnis fand’ ich persönlich einwandfrei, allerdings habe ich ein klein wenig mit meinen eigenen Gewürzen verfeinert, da es mir etwas zu fad war. Als Basis ist das Rezept aber super geeignet und insbesondere für alle, die nicht so regelmäßig frisch kochen ist es eine spitzenmäßige Alternative zu – entschuldigt die Wortwahl – Fertigfraß aus Dose oder Tiefkühltruhe.

Zu dekorativen Zwecken kann man noch etwas Sahne oder Sahnesauce mit einem dafür geeigneten Sahnespender aufschlagen und die Suppe mit einem Klecks der aufgeschäumten Sahne servieren. Das ist dekorativ und lecker gleichzeitig und macht das Gericht optisch noch ein wenig professioneller 🙂

Wiener Schnitzel zubereiten – so einfach ist das

 

 

 

Ein richtiges Wiener Schnitzel zuzubereiten ist keine Kunst, aber dafür umso mehr ein Genuss. Ich als Hobbykoch habe das Gericht schon so oft gekocht, dass ich es wahrscheinlich auch zubereiten könnte, wenn man mich um drei Uhr morgens wecken würde.

Damit die Zubereitung gelingt ist es von größter Bedeutung, dass das Kalbsfleisch (bitte kein Schwein verwenden!) zart und hochwertig ist. Vor der Zubereitung muss es dann mit einer Bratpfanne flach geklopft werden, bitte hier mit Gefühl vorgehen! (Keinesfalls mit einem Schnitzelklopfer arbeiten, der das Fleisch zerreißt!)

Dann wird altes Weißbrot entrindet und in Würfel geschnitten und im Mixer zu Bröseln verarbeitet. Zwei Eier verquirlen, aber nicht aufschlagen wie bei einem Rührei! Das Eiweiß muss noch erkennbar sein. Zusätzlich noch Mehl bereitstellen und dann eine übliche Panade um das Fleisch legen (vorher das Fleisch gut salzen und pfeffern). Das Schweineschmalz (keine Butter oder Öl verwenden!) am besten VOR dem Panieren bereits erhitzen, damit es danach sofort ausgebacken werden kann. Wenn die Panade Feuchtigkeit zieht, wird das Resultat nicht perfekt. Wichtig ist hier, dass schwimmend ausgebacken wird. Die Temperatur sollte dabei etwa 170° betragen. (Tipp: Wenn bei einem Feuchten Holzspieß schnell Blasen aufsteigen, ist die Temperatur optimal). Während des Ausbackens durch Schwenken immer wieder dafür sorgen, dass Schmalz auch auf die Oberseite des Schnitzels kommt.

Wenn das Schnitzel goldgelb ist, herausnehmen, trockentupfen und in Butter geschwenkte Kartoffeln, Kartoffelpüree und einen grünen Salat dazureichen. Bitte keine flüssige Sauce dazu servieren! Wer etwas soßenartiges braucht, der kann eine Mehlschwitze oder Sahnesauce zubereiten und diese mit einem Sahnespender aufschäumen, damit das Fleisch nicht in der Soße liegt.

Guten Appetit!