Fahren in Österreich – Verkehrsregeln und Bestimmungen

Wer auf Österreichs Autobahnen und Straßen unterwegs ist, der sollte sich natürlich vorher damit beschäftigen, wie die gesetzlichen Bestimmungen sind, um in keine Falle zu tappen.

Die Recherche möchte ich Ihnen hiermit abnehmen, denn ich habe mich aufgrund meiner nächsten Reiseroute ausgiebig informiert und festgestellt, dass sich fast alles ebenso verhält wie in Deutschland – vom generellen Tempolimit einmal abgesehen – sodass keine große Umstellung notwendig ist. In der folgenden Übersicht können Sie die wichtigsten Eckpfeiler sehen:

Geschwindigkeitsbegrenzungen

Innerorts Landstraßen & Schnellstraßen Autobahnen
PKW, Motorrad 50 km/h 100 km/h 130 km/h
Wohnmobile bis 3,5t 50 km/h 100 km/h 130 km/h
PKW mit Anhänger (unter 750 kg) 50 km/h 100 km/h 100 km/h
PKW mit Anhänger

(über 750kg, 3,6 t zulässiges Ges.Gew.)

50 km/h 80 km/h 100 km/h
Autobusse 50 km/h 80 km/h 100 km/h

(teilweise 90 km/h zw. 22.00 und 5.00 Uhr)

Sonstige Bestimmungen

Auch mit den übrigen Verkehrsregeln verhält es sich ähnlich. So sind Rettungsgassen seit 2012 Pflicht und auch ein Verbandspaket sowie ein Warndreieck und eine Warnweste müssen in Österreich stets mitgeführt werden. Die Warnweste muss bei einer Panne außerhalb geschlossener Ortschaften getragen werden. Tragen Sie sie nicht, riskieren Sie einerseits für die Panne bestraft zu werden und gegebenenfalls nochmals, falls Sie keine Weste tragen.

Für Kinder im Auto gilt Kindersitzpflicht bis zu einem Alter von 14 Jahren und einer Größe unter 1,50 Metern. Außerdem gelten die 0,5 Promillegrenze, Anschnallpflicht und das Telefonieren ist – natürlich – ebenfalls nur mit Freisprecheinrichtung erlaubt.

Im Winter müssen Sie beachten, dass vier Winterreifen unabhängig von der Witterung Pflicht sind (1. November bis 15. April) oder alternativ Schneeketten auf mindestens zwei Antriebsrädern. Allerdings sind Letztere nur erlaubt, wenn die Straßen vollständig mit Schnee bedeckt sind.

Meldepflicht

Im Falle eines Unfalls besteht sofortige Meldepflicht bei der Polizei. Bei Sachschaden allerdings nur dann, wenn die gegenseitige Identität nicht nachgewiesen wurde. Sowohl ÖAMTC, als auch ARBÖ sind rund um die Uhr erreichbar.

 

 

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